Auf dem Drahtesel die Elbe erkunden

Der Elberadweg gilt als der beliebteste Fahrradweg Deutschlands und schlängelt sich mit seinen 1220km von Nordtschechien bis an die deutsche Nordsee. Die Strecke wird oft für Radwanderungen genutzt, und bietet eine landschaftliche Vielfalt, deren Entdeckung lohnenswert ist.

Vielfältige Landschaft, sehenswerte Städte und kulinarische Genüsse

Da der Radweg in Tschechien startet und quer durch Deutschland führt, empfiehlt es sich einen mehrwöchigen Urlaub dafür zu nutzen, die gesamte Strecke abzufahren. Dabei sollten bereits vor Reiseantritt Unterkünfte gebucht werden, da diese insbesondere in den Sommermonaten rar sind. Wenn alles geplant ist, kann es los gehen mit der Radtour am Ufer der Elbe. Empfehlenswert ist es, in Tschechien insbesondere die gemütliche Stadt Mělník mit der mittelalterlichen Burg inmitten von Weinanbaugebieten und die unter Denkmalschutz stehend Innenstadt von Litoměřice zu erkunden. In Deutschland stellen die Highlights Dresden, das wunderschöne Meißen, die Lutherstadt Wittenberg, Magdeburg, Tangermünde, Lauenburg, die Hansestadt Hamburg und letztendlich auch der beliebte Ferienort Cuxhaven dar. In jeder Stadt sollte ein Stopp von mindestens einem Tag eingelegt werden, um die Gegend und die jeweiligen Sehenswürdigkeiten zu betrachten, aber auch die kulinarischen Spezialitäten der Region testen zu können (insbesondere in den Weinanbaugebieten gehört es dazu, ein Gläslein Wein zu kosten). In den jeweiligen Touristeninformationen erhalten Interessierte auch Informationen über Radwege, mit denen die jeweilige Stadt am besten erforscht werden kann.

Bequemer Radeln mit dem E-bike

Da es sehr anstrengend ist, den gesamten Radweg zu meistern, empfiehlt es sich insbesondere für ungeübte Radfahrer entweder nur einen Teil der Strecke zu absolvieren (z.B. von Hamburg nach Cuxhaven) oder ein E-bike zu nutzen. So gelingt es auch bei Wind und Wetter größere Streckenabschnitte zu bewältigen. Wer schnellere E-bikes präferiert, der sollte einmal einen Blick auf S-Pedelecs werfen, die eine Geschwindigkeit von bis zu 45km/h zulassen. Dieser Geschwindigkeitsrausch, den man sich zu recht humanen Preisen auch an vielen Stationen leihen kann, erfordert einen gültigen Führerschein für Kleinkrafträder. Wenn dieser vorhanden ist, steht einer ausgedehnten Radtour am Elbufer nichts mehr im Wege.

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